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Erfahrungsbericht 1a

Erfahrungsbericht E.-M. E. (Teil 1)

Meine chronische Erkrankung Morbus Menière.Der erste Anfall trat bei mir Mitte Mai 2008 in der Nacht gegen 3 Uhr früh auf. Ich hatte ein gewaltiges Rauschen im rechten Ohr. Starken Drehschwindel und Übelkeit. Ich bekam panische Angst und es wurde von mir und meinen Angehörigen zunächst als möglicher Schlaganfall gedeutet. Wir fuhren ins Krankenhaus und dort wurde schnell ein Schlaganfall ausgeschlossen. In diesem Angstzustand - die Symptome blieben noch einige Stunden" hyperventilierte ich und der Blutdruck war erhöht. Innerhalb der nächsten Tage wiederholten sich die Anfälle begleitet von Hörstürzen auf dem rechten Ohr und dauerhaftem Schwank-Schwindel. Man konnte sich keinen Reim auf meinen Zustand machen und hielt das Ganze für eine psychotische Sache, ja sogar für eine Depression.Der hinzugezogene HNO-Arzt äußerte zwar den Verdacht auf Morbus Menière, aber es wurde nichts weiter unternommen. Erst am Tag vor der Entlassung bekam ich auf meinen dringenden Wunsch entsprechende Infusionen, die aber keine Besserung brachten. Zwischenzeitlich kam mehrmals ein externer Psychologe zur Begutachtung, der aber auch keine klare Diagnose stellen konnte und mir vorschlug in seine psychiatrische Klinik nach Bamberg zu gehen. Mir ging es so schlecht, dass ich zustimmte, denn noch schlechter konnte es mir nicht gehen. Ich bekam inzwischen auch Psychopharmaka und alle möglichen anderen Medikamente, die meinen Zustand auch nicht besserten. Das mit der Klinik wurde dann doch nichts, da zum Glück kein Bett frei war. Dadurch ist mir, bin ich sicher, einiges erspart geblieben.

Man hat mich im Rollstuhl entlassen und zu einem Coburger Neurologen geschickt. Der hörte meine Geschichte an, ließ mich mit offenen und geschlossenen Augen auf einer Linie laufen und sagte dann: „Sie haben keine Depression sondern einen Morbus Menière mit rechtseitigem Labyrinth Ausfall". Es ist das Gleich-gewichtsorgan im Innenohr, das diesen Schwank-Schwindel verursacht. Jetzt hatte die Sache wenigstens einen Namen.Meine nächste Anlaufstelle war der HNO-Arzt. Dort wurden diverse Tests gemacht, das Hörvermögen überprüft und festgestellt - was ich ja selbst schon wusste - dass das rechte Ohr taub ist. Ich bekam spezielle Medikamente (Betahistin und ein hochdosiertes Gingkopräparat) und hatte danach 1 1/2 Jahre keinen Anfall. Der Tinnitus und der Schwank-Schwindel blieben. Aber damit hatte ich leben gelernt.Als die Anfälle sich nun auf dem linken - bisher gesunden - Ohr häuften, bekam ich auf eigene Kosten Cortison Infusionen. Auf meine Frage was passiert, wenn ich auch das linke Gehör verliere, sagte der HNO-Arzt lapidar: "Dann haben Sie halt die A-Karte gezogen". Ich war schockiert! Aber bei einem weiteren Anfall an einem Sonntag im Mai 2011 musste ich zum Bereitschaftsdienst und dieser Arzt überwies mich sofort nach Erlangen. Dort fühlte ich mich gut aufgehoben und wurde nach mehrtägigen Infusionen mit Mitteln, die nicht ganz ohne sind, (z.B. Corticosteroide, HES, Pentoxifyllin, Xylocain), gebessert entlassen. weiter...



Morbus Menière

Selbsthilfegruppe Coburg

Ein Leben mit dem Schwindel

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